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Simon Marius (1573 -1624) ist der Namenspatron unseres Gymnasiums. Einer der Söhne des Bürgermeisters von Gunzenhausen wurde Arzt, Mathematiker und Astronom am Hof des Ansbacher Fürsten Joachim Ernst.

Im Herbst 1609 blickte er zum ersten Mal durch das damals gerade in Flandern (im heutigen Belgien) erfundene Fernrohr – und betrachtete den Jupiter. Im Januar 1610 entdeckte er in dessen Nähe - einen Tag nach Galileo Galilei - die vier Monde, die er (nach einer Geschichte in Ovids Metamorphosen) Io, Europa, Ganymed und Kallisto nannte. Simon Marius bemerkte, dass diese vier Sternchen sich nicht um die Erde, sondern um den Jupiter drehen – eine bahnbrechende Erkenntnis, die für Galileo und viele andere lebensgefährlich wurde.

Das SMG-Logo symbolisiert das Jupitersystem, mit dem Riesenplaneten inmitten der konzentrischen Kreisbahnen der vier Monde, die Marius entdeckte. Der Jupiter mit seinem Großen Roten Fleck (Great Red Spot, GRS) in Äquatornähe ist im Logo rot dargestellt. Das traditionelle Zeichen für den Jupiter ist oberhalb des Planeten beigefügt; es zeigt ein rotes "Strichmännchen", das im Begriff ist, einen Blitz zu schleudern.

 

  

Mit diesem gehaltvollen und schön gestalteten Entwurf hat sich  im Jahre 1997 in einem Multimedia-Wahlkurs die Schülerin Judith Wagner gegen ihre Konkurrenten in einem vom Elternbeirat der Schule ausgeschriebenen Wettbewerb durchgesetzt und einen Geldpreis von DM 50 gewonnen. Das Logo sollte nach den Wettbewerbsbedingungen aussagekräftig aber einfach und einprägsam sein, es sollte sich auch in Schwarzweiß und in Graustufen noch eindrucksvoll präsentieren und auch bei extremer Verkleinerung z.B. auf Briefköpfen noch erkennbar sein. Heute ziert es ganz selbstverständlich sowohl diese wie auch Verlautbarungen des SMG, wie zum Beispiel Elternbriefe und Rundschreiben.